Von Grundlinie bis Punktgewinn: Pickleball-Regeln kurz und knackig
Dein kompakter Pickleball-Guide für den schnellen Einstieg.

Inhaltsverzeichnis
Hast du schon von Pickleball gehört? Und kennst du die Pickleball-Regeln? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit! Pickleball ist der aufstrebende Trendsport, der Tennis, Badminton und Tischtennis zu einer aufregenden Mischung vereint. Er ist einfach zu lernen, macht unglaublich viel Spaß und ist der perfekte Sport für alle Altersgruppen. Aber wie lauten eigentlich die Pickleball-Regeln? Keine Sorge, hier erfährst du, was du wissen musst.
Bevor wir zu den Regeln kommen: Was ist Pickleball?
Pickleball, was ist das überhaupt? Also: Du spielst mit einem Schläger und einem perforierten Kunststoffball. Auf einem Indoor- oder Outdoor-Platz, der etwas kleiner als ein Tennisfeld ist, treten zwei oder vier Spielende gegeneinander an. Die Atmosphäre ist entspannt, der Spaßfaktor ist hoch.
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Malte Born, Verbundpartner-Management bei Hansefit
Die Pickleball-Regeln: Kurz und kompakt
1. Pickleball-Regel: das Spielfeld
Pickleball spielst du auf einem rechteckigen Spielfeld, das 13,41 Meter lang und 6,10 Meter breit ist – sowohl für Einzel- als auch für Doppelspiele. Der Platz ist in zwei Hälften unterteilt, mit einem Netz in der Mitte. Die Spielfläche ist in verschiedene Zonen unterteilt, die eine große Rolle im Spielverlauf spielen.

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Malte Born, Verbundpartner-Management bei Hansefit
2. Pickleball-Regel: der Aufschlag
Der Aufschlag ist vielleicht die wichtigste Pickleball-Regel zu Beginn eines Spiels. Er muss unterhalb der Taille ausgeführt werden – also kein Oberarm-schwingender Tennisaufschlag! Du musst den Ball diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld schlagen. Achte darauf, dass der Aufschlagende in der richtigen Position steht – immer hinter der Grundlinie – und den Ball sauber trifft. Im Gegensatz zum Tennis hat man beim Pickleball nur einen Aufschlagversuch – der muss direkt sitzen.
3. Pickleball-Regel: die „Non-Volley-Zone“
Die „Non-Volley-Zone“ ist der Bereich direkt am Netz (drei Meter von der Netzkante entfernt), in dem du den Ball nicht ohne Weiteres mit einem Volley (also ohne den Ball vorher den Boden berühren zu lassen) spielen darfst. Bedeutet: Du musst sicherstellen, dass der Ball zuerst den Boden berührt, bevor du in dieser Zone zurückschlägst. Diese Regel zwingt Spieler beim Pickleball dazu, clever zu spielen, statt einfach nur zu schmettern.

4. Pickleball-Regel: Punkte zählen
Punkte gibt’s nur, wenn das Team oder der Spielende den Aufschlag hat. Und hier kommt der Clou: Es wird in einem „Rally-Scoring“-System gezählt. Das bedeutet, dass jeder Fehler zu einem Punkt für die Gegenseite führt. Ein Spiel geht in der Regel bis zu 11, 15 oder 21 Punkten. Du musst mindestens 2 Punkte Vorsprung haben, um zu gewinnen.
5. Pickleball-Regel: Doppelschläge
In einem Pickleball-Doppelspiel müssen beide Spielenden eines Teams einmal den Ball schlagen, bevor er zurückgeschlagen werden darf. Das sorgt für eine Menge Action und fördert die Teamarbeit! Wer sich also beim Spielen mit Freunden oder Arbeitskolleginnen und -kollegen gut absprechen kann, hat einen klaren Vorteil.
6. Pickleball-Regel: Seitenwechsel
Seiten werden nicht ständig gewechselt – nur nach jedem Satz oder im Entscheidungssatz, wenn ein Team eine bestimmte Punktzahl erreicht hat. So hat niemand dauerhaft Sonne im Gesicht oder den Wind im Rücken.
Pickleball-Regeln beiseite: Welche gesundheitlichen Vorteile bringt dir Pickleball?
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Malte Born, Verbundpartner-Management bei Hansefit
Pickleball verbessert die körperliche Fitness
Pickleball kombiniert
- Ausdauer,
- Schnelligkeit und
- Koordination
miteinander.
Das schnelle Spiel schult gezielt das Reaktionsvermögen sowie die Hand-Augen-Koordination. Zudem fördert das intensive, aber gelenkschonende Bewegungstraining die allgemeine Grundlagenausdauer. Der große Spaßfaktor beim Pickleball unterstützt Motivation und Bewegung damit ganz natürlich.
Pickleball ist gut für die Herz-Kreislauf-Gesundheit
Als dynamisches Cardio-Workout trägt Pickleball zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems bei. Regelmäßiges Spielen kann das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle senken. Denn es verbessert die Durchblutung und beeinflusst den Blutdruck positiv.
Pickleball hat positive Auswirkungen auf die Psyche
Wie viele andere sportliche Aktivitäten führt auch Pickleball zur vermehrten Ausschüttung von Glückshormonen wie Serotonin und Endorphinen. Diese Botenstoffe
- fördern das Wohlbefinden,
- reduzieren Stress und
- können stimmungsaufhellend wirken.
Pickleball an der frischen Luft zu spielen, tut der Psyche besonders gut. Die Vorteile von Outdoor-Sport sind erheblich.
Pickleball ist gelenkschonendes Training für alle Altersgruppen
Im Vergleich zu Tennis oder Badminton ist Pickleball weniger belastend für Gelenke und Muskulatur. Dadurch eignet es sich besonders für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oder zur Rehabilitation nach Verletzungen, ohne dass auf einen positiven Trainingseffekt verzichtet werden muss.
Pickleball fördert soziale Kontakte – und stärkt den Teamgeist
Pickleball ist ein geselliger Sport, der Menschen schnell miteinander verbindet. Ob im Doppel oder Einzel – das Spiel lebt vom Miteinander, fördert Kommunikation und bringt Spielerinnen und Spieler unterschiedlichster Altersgruppen zusammen. Genau deshalb eignet es sich auch hervorragend als Teambuilding-Maßnahme: Beim gemeinsamen Spielen entstehen Vertrauen, Zusammenhalt und ein besseres Verständnis füreinander – alles Eigenschaften, die im Arbeitsalltag einen Unterschied machen können.
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Malte Born, Verbundpartner-Management bei Hansefit

