Finde mit unserem Entscheidungskompass die passenden Mitarbeiterbenefits für dein Team!
Ob Firmenfitness, Gleitzeit oder die Möglichkeit für mobiles Arbeiten – wenn du vor lauter Möglichkeiten nicht weißt, welche Mitarbeiterbenefits die sinnvollsten für dein Team sind …
… dann lies einfach weiter. Denn ein faires Gehalt ist in der aktuellen Arbeitswelt für die meisten Arbeitnehmenden längst nicht mehr der einzige Faktor. Vor einem Jobwechsel vergleichen Bewerbende sehr genau, was Unternehmen ihnen zusätzlich zum Gehalt anbieten. Personalbeauftragte wissen: Das Thema Benefits kommt in Bewerbungsgesprächen regelmäßig zur Sprache.
Janet Straeten, Director People & Culture Germany bei Hansefit, berichtet aus ihrer langjährigen Erfahrung und zeigt dir, was du bei der Auswahl von Benefits für dein Unternehmen beachten solltest.

Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste im Überblick
- Mitarbeiterbenefits – was ist das überhaupt?
- Benefits wünschen sich Angestellte wirklich
- 9 Benefit-Ideen: Unsere Liste unterstützt dich bei der Entscheidungsfindung
- Sind Benefits steuerfrei? Diese Vorgaben macht der Gesetzgeber zum Einsatz von Mitarbeiterbenefits
- Was du bei der Einführung von Benefits beachten solltest
- Möchtest du mehr über Hansefit erfahren?
- Häufig gestellte Fragen rund um Mitarbeiterbenefits
Mitarbeiterbenefits – was ist das überhaupt?
Mitarbeiterbenefits sind die kleinen Extras, die den Job-Alltag versüßen und dein Team happy machen. Von
- flexiblen Arbeitszeiten über
- kostenlosen Kaffee oder Tee, Obst und Snacks
- bis hin zum Fitnessstudio-Abo
– Unternehmen zeigen damit Wertschätzung und punkten gleichzeitig als attraktive Arbeitgebende. Kurz gesagt: Benefits werten den Arbeitsplatz auf!
Oft können Benefits auch den Ausschlag bei der Entscheidung von Bewerbenden für oder gegen einen Job geben. Für Arbeitgebende bedeutet dies: Bei ihrer Suche nach Fachpersonal sollten sie zusätzliche Mitarbeiterbenefits anbieten, um ihr Employer Branding zu stärken und für die Bewerbenden attraktiv zu sein.
Benefits erhöhen die Arbeitgeber-Attraktivität:
Arbeitgebende, die ihre Wertschätzung für ihre Teammitglieder regelmäßig durch besondere Extras ausdrücken, gelten als besonders attraktiv. Das
- verbessert das Betriebsklima,
- stärkt das Employer Branding und wirkt dadurch auch auf Bewerbende anziehend.
Bei dem intensiven Wettbewerb um Fachkräfte, den viele Branchen aktuell erleben,
können diese zusätzlichen Leistungen den entscheidenden Unterschied machen.
Benefits erhöhen die Mitarbeiter-Motivation.
Wer sich wertgeschätzt fühlt,
- erbringt bessere Leistungen,
- hat mehr Freude an der Arbeit und
- bleibt dem Arbeitgebenden langfristig treu.
Eine Win-win-Situation! Denn zusätzliche Sachleistungen bedeuten nicht nur mehr Geld im Portemonnaie. Sie sind auch ein Zeichen der Anerkennung. So erhöhst du die Motivation deiner Mitarbeitenden langfristig.
So wählst du die passenden Benefits für dein Unternehmen – und dein Team
Nach meiner Erfahrung gibt es nicht den einen Benefit, bei dem sich sagen ließe: Ohne den geht’s nicht. Auch Studien bestätigen: Unternehmen sollten immer einen bunten, aber auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden zugeschnittenen Blumenstrauß an Benefits anbieten. Jobsuchende oder Mitarbeitende sehen sich immer das Gesamtpaket an. Das entscheidet dann darüber, wie zufrieden sie mit dem Angebot sind.
Dafür ist es wichtig zu prüfen:
- Welche Benefits greifen ineinander und ergeben ein gutes Gesamtbild?
- Was fehlt der Belegschaft?
- Was passt zum Unternehmen?
Denn: Was für eine Werbeagentur in Berlin ein guter Benefit ist, passt nicht zwangsläufig für einen Handwerksbetrieb auf dem Land.
Mein Tipp: Beziehe dein Team bei der Auswahl der Benefits mit ein! Denn jede Belegschaft ist anders und hat andere Bedürfnisse und Wünsche.
Benefits wünschen sich Angestellte wirklich
Wie nachgefragt ein Benefit ist, hängt auch davon ab, wie attraktiv seine steuerliche Behandlung ist. Eine Studie hält fest, was sich Bewerbende von potenziellen Arbeitgebenden wünschen:
- 49 Prozent der Befragten wünschen sich ein faires Gehalt.
- 36 Prozent der Befragten wünschen sich Sicherheit in ihrem Job.
- 30 Prozent der Befragten wünschen sich flexible Arbeitszeiten.
- 25 Prozent der Befragten wünschen sich selbstständiges Arbeiten.
- 20 Prozent der Befragten wünschen sich Aufstiegsmöglichkeiten
- 13 Prozent der Befragten wünschen sich einen kurzen Arbeitsweg.
- Und 9 Prozent der Befragten wünschen sich eine flache Hierarchie im Unternehmen.
Was bei der Auswahl der Benefits entscheidend ist: Dein Entscheidungskompass
Du hast einen Budgetrahmen für deine Mitarbeiterbenefits? Dann willst du das Budget mit Sicherheit möglichst effizient einsetzen – und das meiste rausholen. Bewerbende sollen sich angezogen fühlen, Beschäftigte sollten die Benefits wertschätzen und als zusätzlichen Nutzen erleben. Zudem können sie die Mitarbeiterzufriedenheit steigern.
Unsere Kundinnen und Kunden geben uns immer wieder das Feedback, dass Hansefit als BGM-Benefit einen guten Beitrag dazu leistet, Bewerbende für das Unternehmen zu gewinnen – und Mitarbeitende zu halten.
Welche Benefits du einsetzt, hängt von deiner Arbeit und den individuellen Interessen deiner Belegschaft ab. Stelle dir diese vier Fragen, um die passenden Benefits für dein Unternehmen herauszufinden:
- Warum möchte ich in meinem Unternehmen Benefits anbieten?
- Welche Benefits lassen sich ohne großen Aufwand gut für mein Unternehmen umsetzen?
- Kommen in Bewerbungsgesprächen Fragen zu bestimmten Benefits?
- Habe ich Angestellte in Mitarbeitergesprächen nach ihren Bedürfnissen und Wünschen gefragt?
9 Benefit-Ideen: Unsere Liste unterstützt dich bei der Entscheidungsfindung
Sind Benefits steuerfrei? Diese Vorgaben macht der Gesetzgeber zum Einsatz von Mitarbeiterbenefits
Neben einer Anpassung des Bruttolohns können Arbeitgebende an vielen anderen Stellen das Gehalt optimieren. Einige bei Beschäftigten besonders beliebte Benefits sind per se steuerfrei, weil unentgeltlich, wie etwa
- mobiles Arbeiten,
- Gleitzeit bzw. flexible Arbeitszeiten,
- Hund im Büro,
- Team-Events.
Andere Benefits, wie etwa Sachbezüge, sind bis zu 50 Euro pro Arbeitnehmendem monatlich steuerfrei (Freibetrag). Leistungen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit sind damit bis zu einem Betrag von 600 Euro jährlich steuerfrei. Das setzt voraus, dass Unternehmen diese zusätzlich zum Arbeitslohn anbieten.
Was du bei der Einführung von Benefits beachten solltest
Es gibt viele Möglichkeiten, Benefits zu kombinieren und umzusetzen. Bedenke:
- Für einige Leistungen gibt es Freigrenzen.
- Für manche Leistungen gelten steuerliche Freibeträge, die du nicht überschreiten darfst.
- Du musst die monatlichen bzw. jährlichen Freibeträge und Freigrenzen pro mitarbeitender Person einhalten.
Daneben gibt es weitere steuervergünstigte Benefits wie etwa die betriebliche Altersversorgung (bAV) oder die Arbeitnehmer-Sparzulage. Grundsätzlich gilt: Zufriedene Mitarbeitende, die sich wertgeschätzt fühlen, sind dein wichtigstes Asset. Sie arbeiten motivierter und sind weniger wechselbereit. Und nicht zuletzt profitiert auch das Betriebsklima davon.
Die hier aufgeführten Informationen ersetzen keine individuelle Steuerberatung. Steuerliche Sachverhalte müssen mit dem jeweils zuständigen Steuerberater oder Finanzamt abgestimmt werden.



